Das Ziel von ORTHOSCOOT ist es, medizinische Hilfsmittel für diejenigen herzustellen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Der Anspruch ist es medizinischen Nutzen mit modernem Design und Nachhaltigkeit zu verbinden.

Der Leitsatz "Mit SICHERHEIT mehr MOBILITÄT" wird dabei bei jeder Entscheidung gelebt.

Das Unternehmen

Qualität (ge)lebt

Die internationale Norm ISO 13485:2016 stellt neue Anforderungen an das Qualitätsmanagement für Design und Herstellung von Medizinprodukten. Der wesentliche Inhalt der ISO 13485 legt den Fokus auf die Produktsicherheit, um Anwender vor Risiken zu schützen. Dies findet sich im Credo der ORTHOSCOOT wieder. Mit Inkrafttreten der europäischen Medizinprodukte-Verordnung MDR (EU) 2017/745 wurden die Anforderungen an Hersteller, Produkte sowie den entsprechenden Betriebs- als auch Vertriebsprozessen deutlich höher gelegt, Produkt-Lebenszyklus lang. Hierfür wurden die Prozesse bei ORTHOSCOOT optimiert, um jederzeit Transparenz und Aktualität zu leben.

SRN: EUDAMED DE-MF-000008663

Bayerischer Gründerpreis
ORTHOSCOOT GmbH unter den TOP 3-Unternehmen in Bayern

ORTHOSCOOT hat sich beim Bayerischen Gründerpreis in der Kategorie „Konzepte“ unter 300 Bewerbern durchgesetzt und gehört zu den TOP-3 Unternehmen in Bayern

Die goldene Hand
Goldene Hand

Die ORTHOSCOOT GmbH wurde beim Präventionspreis der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) „Goldene Hand“ für die selbstentwickelten "OS - Aufbereitungs-Desks" mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Der Preis „für beispielgebende Maßnahmen im Arbeitsschutz“ wurde auf Bundesebene vergeben.

ORTHOSCOOT ist klimaneutral

Hilfsmittel kaufen und nach der Verwendung in den Keller, oder gar auf den Müll? Leider noch immer der bittere Alltag. Nicht mit ORTHOSCOOT! Wir sind frei von Lieferketten und setzen seit 2014 von Beginn an auf Qualität, Sicherheit, Regionalität und ein ressourcenschonendes Vermiet- Leitsystem.

Kreislaufwirtschaft:
Der ORTHOSCOOT wird in der Phase der Rekonvaleszenz verwendet und wird nach der Verwendung zurückgegeben. Jeder ORTHOSCOOT durchläuft dann einen zertifizierten Aufbereitungsprozess, bevor er wieder an den nächsten Patienten vermietet wird.

Seit 2021 agieren wir zu 100% klimaneutral um unseren Werten gerecht zu werden. Das Ziel ist es 2025 das Unternehmen klimapositiv darzustellen.

Der Gründer und seine Idee

Er gehört zu denen, die es lieben, Dinge – und Menschen – in Gang zu bringen, Ideen zu Produkten und Produkte zu Marken zu machen. Wenn der Augsburger Marketing- und Vertriebsexperte Andreas Hertle erst von etwas überzeugt ist, dann kniet er sich richtig rein. Wie in die Sache mit dem orthopädischen Roller. Die Idee zu einem Scooter, der Patienten schnell wieder auf die Beine bringt, überzeugte Hertle auf Anhieb. Bis dahin leidenschaftlicher Verkäufer von Luxusartikeln beschloss er, ein eigenes Unternehmen zu gründen, das wahren Luxus anbieten sollte: Gesundheit und Mobilität. Der Weg dahin gestaltete sich zum langen aber letztlich erfolgreichen Marsch.

Gute Ideen zünden oft, wenn Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammentreffen. „Im Rahmen eines Ideenworkshops kamen 2013 zwei erfahrene Orthopäden auf mich zu“, so Hertle. „Sie berichteten mir von einem nützlichen Hilfsmittel, das in den USA seit langem das Mittel der Wahl bei Fußverletzungen ist, das in Deutschland aber kaum jemand kennt.“ Der sogenannte Kneewalker hilft Patienten, die nach einer Verletzung oder einer Operation einen Fuß zeitweilig nicht belasten dürfen. Statt Rollstuhl oder Gehstützen zu nutzen, knien sie sich einfach mit dem Bein, das sie entlasten müssen, auf das Gerät und stoßen sich mit dem gesunden Bein ab, wie bei einem Tretroller.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Patient bleibt mobil und wirkt mit dem Rollern aktiv dem Muskelschwund entgegen, er verhindert eine gefährliche Belastung, vermeidet Haltungsschäden und Verspannungen. Speziell Berufstätigen bietet ein orthopädischer Roller nach Verletzungen eine gute Perspektive (return to job). Dazu kommt die wachsende Zahl von Singles und Senioren in unserer Gesellschaft, die auf sich alleine gestellt und bei Bedarf zwingend auf Hilfsmittel angewiesen sind, die sie mobil halten. Andreas Hertle ist selbst leidenschaftlicher Badminton-Spieler und hat schon viele Sportfreunde humpeln sehen. Außerdem weiß er, wie wichtig es etwa für Selbständige ist, auch nach einer Fußverletzung weiter ihrer Arbeit nachgehen zu können. „Der Roller stößt in Deutschland in eine echte Versorgungslücke“, sagt er. „Das Konzept des Geräts fand ich daher sofort überzeugend, jedoch überhaupt nicht die Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit der bestehenden Geräte. Ein Import aus den USA, Kanada oder China kam daher nicht infrage.“

Das sicherste Dreirad der Welt
Mehrere Orthoscoots

Was also tun? Für einen Schwaben wie Hertle keine Frage: Was es nicht gibt, macht man sich selbst. Sein Plan war so einfach wie anspruchsvoll: Er wollte das sicherste Dreirad der Welt bauen, das ästhetisch aussieht, sodass der Nutzer es verwendet. Um sich Rat zu holen, zapfte er die unterschiedlichsten Quellen an. Er sprach mit Fahrrad-Entwicklern, Autobauern, Sportgeräte- und sogar Spielzeugherstellern, und gewann einige ihrer Mitarbeiter für sein Team. Auch private Investoren ließen sich rasch von Hertles Startup-Idee und seiner Marktanalyse begeistern.

Als Vermarkter von Luxusartikeln war Andreas Hertle von Anfang an klar, welche Bedeutung das richtige, sprich: funktionale und zugleich ansprechende Design für sein Hilfsmittel haben würde. „Wichtig waren unserem Team vor allem Qualität, Sicherheit, Nachhaltigkeit und der medizinische Nutzen. So entstand der Orthoscoot, der die Vorteile von Rollstuhl, Rollator und Tretroller miteinander kombiniert.

Orthoscoot, ein Selbstläufer?

Auch für die Vermarktung des Orthoscoot hat Andreas Hertle und sein Team ein überzeugendes Konzept entwickelt. Ein so hochwertiges Gerät zu kaufen und es nach der Rekonvaleszenz nie wieder zu benutzen, ergibt für einzelne Patienten keinen Sinn – höchstens für Kliniken oder zum Beispiel für die medizinischen Abteilungen von Profi-Sportclubs. „Sinnvoller erscheint mir ein nachhaltiges Verleihsystem“, so Hertle. „Sanitätshäuser leihen den Orthoscoot, gemeinsam mit dem Patienten und wir übernehmen anschließend Reinigung und Wartung.“

Da wäre also alles zusammen: Eine gute Grundidee, ein sinnvolles Vermarktungskonzept und ein perfektes Produkt, das eine klaffende Versorgungslücke in Deutschland schließt. Besser gesagt: schließen könnte. Sowohl Ärzte als auch Patienten haben sich bisher nur positiv über den Orthoscoot geäußert. Eine Erhebung von 1300 befragten Patienten ergab eine durchweg positive Rückmeldung. Einige Kostenträger übernehmen daher heute schon die Kosten für den orthopädischen Roller. „Die Vermarktung in den Ländermärkten, die das Hilfsmittel bereits eingeführt haben, wünschen sich nun das schwäbische Unternehmen als Lieferanten, denn Qualität und Sicherheit ist bisher weltweit fehlend. Anfragen gibt es daher bereits aus aller Welt“, sagt Andreas Hertle.

Wenn sich der Unternehmens-Gründer etwas wünschen könnte, dann dass in möglichst vielen Fachgeschäften, Kliniken und Physiozentren ein Orthoscoot zum Demonstrieren sichtbar parat steht und diese Art der Versorgung von allen Kostenträger entsprechend honoriert wird.